
Sensible Daten im Couchtisch. Natürlich fein säuberlich in Streifen geschnitten, wie man das von einem Schredder eben erwarten kann. Denn genau das ist der Papervore Coffee Table. Ein Schredder in XXL, der nicht nur mit Leidenschaft Papier frisst, sondern der als nicht ganz alltägliches Möbelstück jedem Wohnambiente neuen Schwung verleihen kann.
Zum Schredden wird gekurbelt, während die Kaffeetasse seelenruhig dabei sein kann. mehr »

Softige Apple-Aficionadas werden sich freuen, wenn sie ihr Haupt auf einen iMac betten können. Ganz bequem und kuschelig, denn der 17-Zöller ist aus Plüsch und Filz und beherbergt nachgiebiges Polyester.
Zudem kommt das Modell von Textildesignerin Kerry Hughes mit Tastatur und Maus. Kabellos, versteht sich. Man will sich beim Kuscheln ja nicht Verheddern. mehr »

Ein Kühlschrank ohne Türen, Fächer, der zum Kühlen keinen Strom braucht, keinen Motor? Hört sich gut an und sieht verdammt gut aus. Grünleuchtendes Gel, sehr futuristisch, in das Obst, Gemüse, Milch & Co gedrückt wird und das die Lebensmittel dann in einzelne Kapseln schließt und kühlt. Ganz individuell.
Die Energie zum Kalthalten soll das geruchslose “Biopolymer-Gel durch Lumineszenz beziehen. Will das heißen die Wärme der Produkte wird im grünen Glibber in Licht umgewandelt? Und ab wann können wir so stromarm kühlen? 2040, 2050? Wir werden sehen. mehr »

Auf den ersten Blick sind Mammalampas Lampen eine ganz schön haarige Angelegenheit. Doch der Schein trügt. Was sich da als beleuchtete Zweitfrisur mit außergewöhnlichem Flechtwerk präsentiert, ist nicht etwa eine zum Lampenschirm umfunktionierte Echthaarperücke oder ein erleuchtendes Naturhaarimitat. Sondern nur – Papier. Kunstvoll drapiert und zu Zöpfen geflochten. mehr »
Gar keinen Spass versteht der Silicon-Valley-Computer-Riese Apple und klagt gegen einen harmlosen “Lowtech-iPod”: Der Eierbecher mit der Bezeichnung «eiPott» könnte mit dem technisch ausgefeilten Musikabspielgerät «iPod» der Firma Apple verwechselt werden – urteilte nun das Hanseatische Oberlandesgericht.
Jetzt muss sich David, der Hersteller koziol aus Erbach im Odenwald, einen neuen Namen für sein Produkt einfallen lassen. Wie ein Sprecher des Gerichts am Freitag in Hamburg mitteilte, erwirkte Apple eine einstweilige Verfügung.
Sollte der «eiPott» weiter unter dieser Bezeichnung vertrieben werden, werde ein Ordnungsgeld von 250 000 Euro fällig. «eiPott» sei eine «künstliche Wortschöpfung», begründete das Gericht – und zudem als Bezeichnung für einen Eierbecher unüblich. mehr »

Es war einmal ein magnetisches Speichermedium, das es vermochte, einen ungemein wichtigen Platz in unserem Tech-Leben einzunehmen. Die Diskette. Wie gesagt, es war einmal. Und damit die gute alte Plastikscheibe nicht in unwürdige Unvergessenheit gerät, pappen wir sie nun liebevoll an den Kühlschrank. Als Magnet mit den bekannten Vorzügen. Und in knalligen Retro-Farben. mehr »

Der angehende Industrie-Designer Richard Wilson von der University of Leeds hat die Braun Aromaster KF20 etwas angespitzt und ihr damit einen rundum retrocoolen, spacigen Touch verpasst. Der zeitlose Kaffeebrüher, der seit den 70ern lange Jahre mit seinem unauffälligen Design punkten konnte, ist damit augenscheinlich in Sci-Fi-Regionen angekommen. Gelungen!

Schwitzen vorm Rechner, das kann durchaus vorkommen bei hochsommerlichen Temperaturen wie in den vorvergangenen Tagen. Um dem vorzubeugen, hat der japanische Tech-Accessoires-Spezialist Thanko ein USB-Gadget im Programm, das beim Computern für frischen Wind sorgen soll. Vor allem in den unteren Regionen des Körpers, die stundenlang auf dem Bürostuhl kleben.
Das sogenannte Butt Cooler Cushion ist mit einem Ventilator ausgestattet, der Luft in das Kissen bläst – und mitunter die vier Buchstaben kühlt. Auch im Auto soll das USB-Kissen verhindern können, dass der Körper heißläuft.

Das geradlinige Schwarz-Weiß-Design der Retro-Couch sieht ausgesprochen gelungen aus, aber irgendwie doch ziemlich ungemütlich. Und auch wenn Designer Igor Chak betont, das Retro-Sofa sei aus Leder und “äußerst weich”, wünscht man sich zum Chillen ein paar knuffige Raumschiffkissen, die dem Space Invader etwas Kuschel-Flair verleihen.

iPads in die Küche. Klar, als mobiles Gerät war das auch bisher kein Problem. Nur wenn der spiegelglatte Tablet-PC beim Schnippeln, Rühren, Braten neben Schüssel oder Herd platziert wird, ist das Apple-Gadget vor unliebsamen Koch-Spuren nicht gefeit.
Also wird es kurzerhand am Kühlschrank befestigt, in sicherer Entfernung und doch praktischer Nähe. Mit, wie kann es anders sein, Magneten, die den iPad am Rücken einer Clip-Halterung bequem an den Kühlschrank kleben.
Der magnetische iPad-Küchenhelfer nennt sich FridgePad und soll ab Herbst zu haben sein, über Amazon, für £49, also rund 59 Euro.
Living Kitchen project [Link]

Feinster italienischer Kaffee aus harschem Beton. Gegensätze sind immer fruchtbar. Wie auch das Werk des israelischen Nachwuchs-Designers Schmuel Linkski zeigt, der kurzerhand die zarten Metall-Elemente einer Espresso-Maschine in ein schlichtes Gehäuse einbetonierte.
Raue Naturschönheit mit dem Schriftzug des Kaffeespezialisten Lavazza verfeinert, wenn das mal nicht ein massives Kaffee-Erlebnis bescheren kann. Wobei hier weniger die Versandkosten gemeint sind, die das urtümliche Kaffeegerät verursachen könnte.